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Hauptstelle für Suchtfragen fordert Drogen-Grenzwerte im Verkehr

Als der Deutsche Hanf Verband zusammen mit dem Verein für Drogenpolitik im Januar 2005 wissenschaftlich fundierte THC-Grenzwerte für den Straßenverkehr forderte, waren wir damit einsame Vorreiter.

Nun hat sich die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) unserer Forderung angeschlossen.

Einem Artikel der Ärztezeitung zufolge hat sich der Geschäftsführer der DHS, Raphael Gaßmann, wie folgt dazu geäußert:

“Bis jetzt galt: Wenn bei jemandem Cannabis-Konsum nachgewiesen worden ist, gilt er als fahruntüchtig aus


Kommentare

7 Antworten zu „Hauptstelle für Suchtfragen fordert Drogen-Grenzwerte im Verkehr“

  1. Anonymous

    ok, da hast du natürlich
    ok, da hast du natürlich vollkommen recht, ich hab da jetzt nur mit einem auge draufgesehen ,-) aber immer wenn ich von einstiegsdroge oder ähnliche beispiele lese, kriege ich einen hals, gerade deswegen, weil ich nicht mit dem konsum cannabis probleme habe, sondern weil ich als mensch 2. klasse behandelt werde, du kennst ja bisserl die geschichte, ich hoffe das der bericht mal fertig wird und einige menschen dadurch geholfen werden kann….
    zudem muss ich mich eher bei dir / euch bedanken und hoffe das es mir demnächst mal gelingt bei euch reinzuschauen…

    eines noch, zu dem satz –

    Mal sehen, wie viele Jahre es noch dauert, bis die Forderung in Gesetze gegossen wird…

    hoffen tue ich natürlich wie viele andere auch, das es gesetzlich endlich angepasst wird, aber das wird eher noch jahrzente dauern, weil angesichts der probleme die wir haben, dieses spezielle problem eher untergehen wird und bis dahin noch einige schäfchen zur schlachtbank geführt werden

  2. zur DHS: renommiert in dem
    zur DHS: renommiert in dem Sinne, dass es DER Dachverband der Drogenhilfe-Organisationen ist. Klar gab es von fortschrittlicher Seite auch immer wieder Kritik an einer etwas veraltete Herangehensweise der DHS und sicherlich zeugen einige ihrer Dokumente davon. Aber es gibt auch dort einen Wandel – auch durch einen neuen Geschäftsführer. Der alte (Hüllinghorst) hat eher den Hardliner gegeben. Aber z.B. die Cannabis-Basis-Info der DHS halte ich für ausgewogen: http://www.dhs.de/web/daten/DHS_Basisinfo_Cannabis.pdf
    Wir verteilen diese Broschüre sogar bei Info-Ständen und zitieren sie in unserer Rubrik “Wirkung,
    Cannabis – Wirkung, Nebenwirkungen und Risiken”: http://hanfverband-dev.de/themen/cannabis_wirkung_nebenwirkungen_risiken.html
    Mir ging es hier ja auch nicht darum, die DHS als heldenhafte Organisation hinzustellen, sondern ihren positiven Wandel kundzutun. Das ist ein Prozess, der Hoffnung gibt, da immer mehr solche Signale aufkommen, s. z.B. Caritas: http://hanfverband-dev.de/cannabis-blog/archives/37-Caritas-International-fordert-Wende-in-der-Drogenpolitik.html
    Ansonsten danke für deine Ergänzungen!

  3. Anonymous

    also ich bin jetzt ein wenig
    also ich bin jetzt ein wenig zwiegespalten, für richtig halte ich die forderung nach einem grenzwert, dazu später, aber ich habe mir mal die seite von DHS angesehen, teilweise informativ, aber grösstenteils doch eher negativ ( im bezug auf cannabis ) allein das video dazu, naja, ok prävention ist richtig, aber ist es auch richtig alle konsumenten über den kamm zu scheren und dazu teils mit falschen fakten zu argumentieren? es gibt nämlich viele die ihr leben meistern und bei denen es nicht klappt, hat es oft andere gründe, ok ich schweife ab…..und renommiert, nun ja, an dieser stelle enthalte ich mich meiner meinung

    zu Michael seiner Frage,
    nein, kann er nicht, vorab mal 2 links:

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,610103,00.html

    http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/?sid=528799

    beispiele hier für z.B. mpu forum , jurathek oder diverse growforen, was da an geschichten auftauchen ist haarsträubend, egal ob zu fuss, fahrrad oder auto, bei besitz oder konsum, fängt die behördennmaschinerie / beamtenwillkür an, es ist wie oben beschrieben, das ersatzstrafrecht, mehrere tausend leutz haben jährlich ein problem,das mit der überprüfung oder des entzuges mit dem fs einhergeht,das nicht nur kostenintensiv & herabwürdigend ist, sondern meist bedeutet aus dem leben gerissen zu werden, es ist auch gerade diese ungleichbehandlung die mich regelmässig erzürnt, darf ich doch regelmässig ein bier trinken oder mehrere, beim einkaufen einen kasten mit nach hause nehmen, die meisten mpu´s werden ab 1,6 promille gefordert,oder darunter mit auffälligkeiten wie unfall oder fahrerflucht, dazu kommt bei der mpu darf ich vom kontrollierten trinken reden, im gegensatz zu cannabis, obwohl der konsum ja “nicht” strafbar ist. um eine mpu zu bestehen, MUSS man zugeben das man cannabis auf dauer missbräuchlich konsumiert zu haben, die MPU ist eine reine Farce und europaweit einzigartig, ebenso die begründung: fahruntüchtig aus charakterlichen Gründen….”beispiele gibt es auf der strasse genug”
    auch die handhabung ist von stadt / bundesland zu stadt / bundesland unterschiedlich, Bayern und BaWü ist spitzenreiter in der verfolgung, auschlaggebend für die weitere handhabung ist ja der gemessene wert und da spielt ja nicht nur das aktive thc eine rolle sondern auch die der abbauwerte um unterscheiden zu können zwischen einmalig, gelegentlich und regelmässiger konsum, sprich mit ca. 75 ng abbauwerte ist man genauso dran wie bei aktiven 5 – 10 ng, nicht berücksichtigt wird dabei u.a., das menschen unterschiedlichen stoffwechsel haben,dabei ist bewiesen, das die wirkung nach 6 – 8 std abgeklungen ist, aber nach 2 tagen kann ich immer noch bis zu 2ng aktiver thc im blut haben, sollte man doch meinen, am morgen danach beruhigt auf die arbeit zu fahren, weit gefehlt, viel sicherer ist es, so um die 5 bier zu trinken und nach 5 stunden schlaf zu fahren, der vergleich hinkt ich weiss, wenn jmd 5 bier am abend braucht, naja, aber es ist die realität,
    fakt ist, es besteht *sofort* handlungsbedarf, bevor weitere lebensläufe zerstört und kriminalisiert werden, aber wer traut sich? politiker, die meisten haben kein rückrat oder werden übergangen, verbände wie der adac? der braucht seine mitglieder, was würde doch die breite masse sagen, die doch immer noch mit lügen abgespeist werden.
    was kann der einzelne tun? theoretisch habe ich mir auch schon überlegt, eine selbstanzeige zu machen um einen musterprozess anzustreben, weil es so viele ungereimtheiten gibt, die meiner meinung nach unzulässig und gegen die menschenwürde sind, andererseits kommt das eh bald wieder von alleine und nach meiner vorgeschichte, haha.
    ich habe die ganze geschichte hinter mir, ok, ich möchte nicht behaupten, das ich unschuldig bin, der bei mir gemessene wert war nicht unbedingt niedrig, obwohl schon einige stunden vergangen sind, aber das was danach kam,lässt sich nicht in wenigen worten fassen und seit längeren versuche ich damit klar zu kommen und auch einen tatsachenbericht zu schreiben, es hätte mir beinahe das genick gebrochen, derzeit sitze ich immer noch vor einem scherbenhaufen und weiss nicht wie es weiter gehen soll, dabei sah es mal richtig gut für mich aus, nun muss ich grundsätzlich neu bzw. von vorne anfangen, das problem u.a.bei der sache ist, lasse ich mich weiter von der vorhandenen polizeitaktik angst leiten, sprich generell keinen konsum um brav auf die arbeit fahren zu dürfen, weil kaum einer fährt heute aus reinen vergnügen auto, oder konsumiere ich weiter, bleib daheim und lass mich wie ein charakterloser verbrecher behandeln, beides nicht wirklich mein bevorzugtes ziel, auch nicht zu überlegen rauch ich jtz einen oder zwei in der woche, warte ich 12 oder 48 std. bevor ich mich ins auto setze, es gibt noch viele weitere aspekte die ich gern jetzt aufführen würde, fortsetzung folgt

  4. nein, regelmäßiger Konsum
    nein, regelmäßiger Konsum schließt nach derzeitiger Rechtslage die Fahreignung grundsätzlich aus – auch wenn am nächsten Tag so nüchtern gefahren wird, dass keinerlei Risiko für den Verkehr besteht.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass der THC-Wert im Blut bei täglichem Konsum auch am nächsten Tag nie unter 1 ng/ml sinkt, ist gegeben. Das gilt dann als Fahren unter Drogeneinfluss, obwohl bei diesem Wert keinerlei Wirkung festgestellt werden kann. Außerdem ist es wahrscheinlich, dass die Abbauprodukte im Blut deines Freundes den regelmäßigen Konsum verraten.

  5. Anonymous

    Könnte mein Kumpel überhaupt
    Könnte mein Kumpel überhaupt regelmäßig konsumieren, ohne seinen Führerschein zu riskieren?

  6. ja, absolut und
    ja, absolut und hundertprozentig!

  7. Anonymous

    Wie ist das eigentlich mit
    Wie ist das eigentlich mit regelmässigem Konsum.

    Ich habe einen Kumpel, der raucht am Tag ca. 0,4 Gr. gutes Material, aber fast nur Haschisch.

    Wenn überwiegend abends konsumiert, würde das ausreichen, dass er den Führerschein verliert?